Tullio Forgiarini : « Lizardqueen »

eine limbische Liebeschronik

| Cercle 20/06/2017 | 18:30
Tullio Forgiarini - Lizardqueen

Entrée gratuite.Réservation par téléphone ou bien par mail dans la limite des places disponibles.Merci de téléphoner au 4796-2732 ou d'envoyer un email:bibliotheque@vdl.luLecture en langue allemande.

Tullio Forgiarini

14.08.1966 Luxemburg-Neudorf

Tullio Forgiarini ist der Sohn eines italienischen Vaters und einer luxemburgischen Mutter. Nach dem Abitur 1985 am Lycée de garçons in Luxemburg studierte er Geschichte in Luxemburg und Straßburg. Seit 1989 unterrichtet er Geschichte, Latein und Geografie am Lycée du Nord in Wiltz, u. a. in Spezialklassen für verhaltensauffällige Schüler.

Tullio Forgiarini schreibt Romane, aber auch Kurzgeschichten, Drehbücher und Theaterstücke sowohl für Erwachsene als auch für Kinder und Jugendliche. Den Texten gemein sind sozialkritische Themen und schwarzer Humor. In den ersten Jahren verwendete er nur Französisch, später schreibt er zudem Luxemburgisch und Deutsch.

Mit « Lizardqueen » richtet sich Tullio Forgiarini in deutscher Sprache an eher jugendliche Leser Er stellt sich dar als Herausgeber eines Tagebuchs, das eine tote junge Frau namens Mona ihm nach ihrem Tod anvertraut. Der Teenager bewegt sich zwischen Erde, Himmel und Hölle, begleitet auf dem Roadtrip von Mutter und Stiefvater, einem Halbengel, Teufeln und anderen Wesen der Zwischen- und Unterwelten. Eine ähnliche Geschichte war schon als französischsprachiges Drehbuchfragment Halfangels in der Anthologie der Walfer Bicherdeeg Hasta la vista, Johnny! (2011) erschienen. Mona Biblisch mit ihren stahlblauen Haaren in Lizard Queen verweist auf Miss Mona, alias Mona Cavalier, die mit blauen Haaren und weißem Makeup auf Jil Bioskop, Hauptfigur aus Enki Bilals Nikopol Comictrilogie anspielt.

2016 erscheint sein erstes Theaterstück « Du ciel », in französischer Sprache im T.O.L. aufgeführt, das sich mit schwarzem Humor der Flüchtlingsfrage annimmt. Ausgangspunkt ist eine scheinbar tote Migrantin mitten in einem Luxemburger Wohnzimmer, die, wieder zum Leben erweckt, die scheinheilige luxemburgische Gesellschaft aufmischt.

Der Roman « La ballade de Lucienne Jourdain » wurde 2000 beim Literaturwettbewerb Libertés der Vereinigung Liberté de Conscience ausgezeichnet. Für « Amok » erhielt Forgiarini 2013 den Literaturpreis der Europäischen Union.

Nicole Sahl (Auszüge aus: http://www.autorenlexikon.lu/page/author/763/763/DEU/index.html)

« Lizardqueen » eine limbische Liebeschronik

Wenn man seit ein paar Stunden tot ist und der sicheren Fahrt in die Hölle nur dank der Hilfe eines Halbengels und eines Zombies entwischen konnte, war der Tag so … Na ja. Willkommen in Mona Biblischs Leben, bzw. Ableben.
Dies ist das Tagebuch eines Teenagers, gestorben mit siebzehn und immer wieder eingeholt von einer Hölle der man nicht entfliehen kann.. Zum einen von Teufel Arnold , der gar nicht amused ist über ihre Fluchtversuche. Aber auch von den Schatten iher Vergangenheit…     

 

 


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